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Medizin aus Deutschland für die Ärmsten in Nepal...
Nepalkids organisiert immer wieder Medikamentetransporte nach Nepal. In Kathmandu werde diese Medikamente dann in "Christines Dispensary" kostenlos an Patienten weiter gegeben. Die Leute die hierhin kommen gehören zu den Ärmsten Menschen in Nepal, denn sie können sich nicht einmal einen Arztbesuch leisten.

Hier folgen persönliche Berichte von Markus "Hakku" Wollner
zum Medikamentetransport:

Oktober 2004
Meinem "Doc" wird ein 10-seitiges Fax mit den aktuell benötigten Medikamenten und Hilfsmitteln von Christines Dispensary übergeben. Er erklärt sich spontan bereit seine Kontakte zu nutzen. Als wenn ich es geahnt hätte. Dann wollen wir mal hoffen, dass er der Pharmaindustrie das eine oder andere Medikament aus der Tasche leiern kann.
Habe 3 nagelneue Blutzuckermessgeräte vom "Doc" bekommen und maile die Fa. Stada für weitere Hilfe an. Kurze Zeit später sendet Stada ein 4,5 kg schweres Paket mit knapp 1.000 Glucose Control Teststreifen. Schnelle und unbürokratische Unterstützung!
Kurz danach komme ich mit 8,4 kg allerfeinster Medikamente nach Hause. Meine Frau fällt fast in Ohnmacht und will wissen wie wir die über 7.000 Pillen nach Nepal bekommen. Ich mache mir darüber weniger Gedanken und finde die voluminöse Unterstützung von dem "Doc" echt nett. Die GULF AIR räumt uns zusätzlich p. P. 10 kg Freigepäck ein und so sieht es dann schon mal bei uns aus.

März 2005
Und wieder geht eine Ladung Medikamente und Hilfsgeräte nach Nepal. Diesmal bekomme ich wirklich Schwierigkeiten die gesamten Sachen zu transportieren. Dabei hat die Martinair mir zusätzlich 20 kg Freigepäck eingeräumt. Mit dabei sind diesmal wieder hochwertige Blutzuckermessgeräte. Dem "Doc" sei Dank!

August 2005
20 hochwertige Blutzuckermessgeräte und weitere Medikamente warten auf den Abtransport im Herbst. Werde noch versuchen weitere Teststreifen zu besorgen und Leute zu finden, die die Sachen mit nach Kathmandu nehmen. Steffi und Guido übernehmen dann gerne den Transport und dafür gilt mein Dank.

März 2006
Es sammeln sich schon wieder Blutzuckermessgeräte, Medikamente und Injektionsmaterialien bei uns. Ein untrügliches Zeichen, dass eine weitere Reise nach Nepal ansteht. Freigepäck ist auch schon wieder beantragt. Jede Lieferung von Hilfsmitteln wird natürlich vorher mit Herrn Kedhar Tamang von der Armenapotheke des Bir Hospitals in Kathmandu abgesprochen. Wir wollen ja mit dringend benötigten Sachen helfen und trotz Freigepäcks ist die Transportkapazität beschränkt.


April 2007

Auch dieses Jahr bringen wir wieder diverse Hilfsmittel (Medikamente/Spritzen etc.) in die Christine`s Dispensary. Diesmal dürfen wir 4 x 10 kg Freigepäck mitnehmen. Für 2 meiner Mitreisenden ist es der erste Besuch im Bir Hospital und als wir es durch die Ambulanz verlassen, schlägt ihnen der Anblick auf den Magen. Aber auch ich kann mich nur sehr schwer an die Zustände dort gewöhnen.


  Projekte von Nepalkids

Hier erfahren Sie mehr über unser Engagement in Nepal.


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